„und dann kam Bronze“

23 Pantherinnen und Panther besuchen die Ausstellung und erhalten von Frau Schweizer, Archäologin, eine umfangreiche, sehr kompetente und anschauliche Führung durch die interessante Ausstellung.

Bericht: Marie-Louise Opl
Bilder: u.a. Marie-Louise Opl

23 Pantherinnen und Panther besuchen die Ausstellung und erhalten von Frau Schweizer, Archäologin, eine umfangreiche, sehr kompetente und anschauliche Führung durch die interessante Ausstellung.
Mit der Entdeckung der Bronze vor 5000 Jahren setzt ein Zeitalter ein, in dem sich viele Dinge grundlegend verändern. Die Bronzezeit löst die Steinzeit ab. Das neue Material, eine Kupfer-Zinn-Legierung – ermöglicht die Herstellung in Serie (Massenproduktion) von Metallgegenständen wie Waffen, Werkzeuge und Schmuck. Ein bahnbrechender technologischer Sprung, der das menschliche Leben revolutioniert. Ein weitläufiger Fernhandel entwickelt sich, Vorderasien, Ägypten und Europa werden im Begehren nach Rohstoffen in bisher unbekanntem Ausmass wirtschaftlich und kulturell miteinander vernetzt. Das neue Zeitalter bringt nicht nur kulturellen Fortschritt. Es etablieren sich auch Ungleichheit, das Streben nach Reichtum und Macht setzt ein, soziale Hierarchien entstehen, Kriege,
Nur zwei Fundstücke in der reichhaltigen Ausstellung sollen hier noch erwähnt werden: Die Hand von Prêles, sie wurde 2017 in einem Grab im Jura gefunden. Ein spektakulärer Fund. Immer noch wird gerätselt, welchen Zweck die Hand damals erfüllte. War die Hand das Objekt eines Rituals, die Prothese des Königs, ein Zepter als Machtsymbol?
Das zweite Fundstück: die Himmelsscheibe von Nebra, gefunden in Sachsen-Anhalt. Sie ist die älteste bekannte Himmelsdarstellung.
Das Gesehene und Gehörte will verdaut, reflektiert werden. Viele der teilnehmenden PantherInnen erholen sich im Café des Alpinen Museums, wo ein angeregter Austausch (nicht nur über die Ausstellung) stattfindet.

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