Wanderung durch das Düdinger Moos nach Freiburg

Bericht: Sylvia Den, Fotos: Arnold Diemi

26 Panther liessen sich diese Wanderung nicht entgehen. Der Startkaffee wurde im Hotel Restaurant Des Alpes in Düdingen serviert – ein echter Geheimtipp für feine Gastronomie. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass sämtliche Tische im Säli bereits für das Mittagessen reserviert waren.

Elisabeth erzählte uns Interessantes über die Geschichte der Düdinger Möser:
Das Moorgebiet entstand vor rund 15’000 Jahren. Als während des Zweiten Weltkriegs Brennmaterial knapp wurde, wurde das Gebiet durch den Torfabbau weitgehend zerstört. Um dieses aussergewöhnliche Feuchtgebiet zu erhalten, stehen die Düdinger Möser seit 1975 unter Schutz.

Arnold, der kurz zuvor den Grand Prix von Bern absolviert hatte, erklärte uns augenzwinkernd die Aufgabe des «Besenwagens»: Nicht der Besenwagen müsse darauf achten, dass niemand hinter ihm zurückbleibe – vielmehr müssten die Wandernden schauen, dass sie vor dem Besenwagen das Ziel erreichen!

Unter fröhlichem Geschnatter flanierten die Panther durch die schöne Landschaft, genossen die Möser, erklommen Panther-geschmeidig den Beobachtungsturm und freuten sich, dass der Wettergott es zwischen zwei Regenfronten gut mit uns meinte.

Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung war die Überquerung des Schiffenensees auf dem eindrücklichen Eisenbahnviadukt. Für Gesprächsstoff sorgten die zwei eigenwilligen Eisenplastiken eines berühmten Künstlers, die am Anfang und am Ende des Viadukts stehen. Und Arnold achtete aufmerksam darauf, dass sich niemand den Kopf anschlug.

Nach rund zwei Stunden erreichten wir voller Vorfreude auf das Güggeli im Chörbli das Restaurant de Grandfey. Kaum waren die Güggeli serviert, wurde es still. Eine ganze Weile war nur noch genüssliches Schmatzen zu hören.

Nach einem kurzen Marsch zum Bahnhof brachte uns die S1 wieder zurück nach Bern.

Herzlichen Dank, liebe Elisabeth und lieber Arnold, für diesen wunderschönen Wandertag.