Bericht von Heinz und Hanna
Foto von Margrit und Heinz
Am 1. April 2026 begab sich eine muntere Schar von 24 „Panthern“ auf eine kulturelle Entdeckungsreise an den Rhein. Unter der kundigen Leitung von Elisabeth Vogt und betreut von Arnold Diemi erlebte die Gruppe einen unvergesslichen Tag zwischen Industriegeschichte und Frühlingsnatur.
Beste Stimmung von Beginn an
Bereits auf der Zugfahrt von Bern Richtung Nordwesten herrschte eine ausgelassene Stimmung. In Möhlin angekommen, starteten wir den Tag traditionell mit Kaffee und Gipfeli im Restaurant Bahnhof, bevor wir uns auf den Weg Richtung Rheinufer machten.
Das „Weisse Gold“ und die imposante Holzkuppel
Ein besonderes Highlight der Wanderung war die Saline Riburg. Wir staunten nicht schlecht über die eindrückliche Salzhalle – die grösste Holzkuppel Europas. Da unsere Wanderleiterin Elisabeth Vogt früher selbst in dieser Gegend gewohnt hat, wusste sie uns mit spannenden Insider-Geschichten zu fesseln. Entlang des Rheinwegs vertieften wir unser Wissen an den Infotafeln des Salzwegs: Von der Entstehung des Salzes im Urmeer über die Antike bis hin zur modernen Gewinnung. Da Salz (Natriumchlorid) in der Chemie vielseitige Verwendung findet, war es nur folgerichtig, dass sich hier eine entsprechende Industrie ansiedelte und mit der Sole auch ein Solbad.
Kulinarischer Genuss in Rheinfelden
Nach der Wanderung entlang des glitzernden Rheins erreichten wir das historische Städtchen Rheinfelden. Das Wetter meinte es gut mit uns: Es war zwar recht kühl, aber die Sonne liess sich immer wieder blicken. Als Jean-Jacques, der im Baselbiet wohnt, uns von einem dreieckigen Turm erzählte, glaubten wir an einen Aprilscherz, es gibt ihn aber tatsächlich, den sog. Messerturm.
Ein Muss war der Besuch der lokalen Konditorei – der Ruf des „besten Nusskuchens der Gegend“ hatte nicht zu viel versprochen!
Ein gelungener Abschluss
Nach einem letzten Spaziergang durch die malerischen Gassen und entlang des Uferwegs erreichten wir den Augarten. Im Restaurant Gustibus liessen wir den Tag bei einem gemütlichen Schlusstrunk Revue passieren, bevor uns der Zug um 15:24 Uhr wieder zurück nach Bern brachte.
Ein herzliches Dankeschön an Elisabeth und Arnold für die hervorragende Organisation und die sorgfältige Betreuung dieser wunderbaren Kulturwanderung!