Bericht und Bilder von Christiane Bracher
Strahlendes Wetter, zügige Bise, 17 Neugierige und Pia Fels, unsere sehr gut vorbereitete Organisatorin – Murten und wir waren so was von parat. Auf dem Weg zum wärmenden Kaffee entdeckten wir im Schaufenster eines Optikers einige von Pia modellierte Keramikköpfe und Figuren, teilweise sogar mit Brillen – wirklich interessant. Nach Kaffee, Gipfeli oder Nidlechueche trafen wir unseren sehr erfahrenen, routinierten Städtliführer am Berntor, der uns die Geschichte und Besonderheiten Murtens während gut 90 Min. erläuterte und zeigte. Es war etwas bedauerlich, dass er an einzelnen Orten lange verweilte, auch etwas ausgiebig seine Meinung zu Themen darlegte, die mit Murten nur indirekt zu tun haben.
Schlussendlich aber hatten wir natürlich von allem architektonisch oder historisch Wertvollem gehört. Von den Zähringern bis zu den Burgundern, von der französischen Kirchenglocke bis zu Jeremis Gotthelfs Geburtshaus. Ein Höhepunkt war sicher für viele von uns die Begehung der Ringmauer und natürlich die Aussicht auf eine wunderschöne Landschaft.
Mit dem Mittagessen im Restaurant in der Ringmauer (sehr empfehlenswert) war der offizielle Teil der Veranstaltung beendet. Aber nur ganz wenige sind/mussten danach auch wirklich heim- oder weiterreisen, denn Pia hatte uns ein supplement versprochen, einen Spaziergang entlang dem äusseren Teil der Ringmauer. Und das war mein persönliches Highlight des ganzen Tages: wunderschöne Gärten, mediterranes Klima und Wohnungen, die in die Ringmauer gebaut sind. Einfach schön. Auch den Schlosshof konnten wir nun noch besuchen und einem Hochzeitspaar zu schönen Fotos verhelfen. Danke, liebe Pia, für die Organisation der Veranstaltung und ganz besonders für den schönen Ausklang.