Bericht: Sylvia Den

Fotos: Ursula Hürzeler, Yolande Burnod

Wild-romantisch: Die Tour von Les Reussilles nach Saignelégier

Wie clever, diesen Klassiker der Freiberge nicht in Tramelan, sondern in Les Reussilles zu beginnen. So schenkten wir uns beim Aufstieg 100 Höhenmeter und hatten erst noch eine sympathische Beiz für Morgenkaffee und Gipfeli. Unglaubliche 36 PantherINNEN liessen sich vom durchzogenen Wetterbericht nicht beirren und nahmen an dem Ausflug teil. Sicher geführt von Arnold und Daniela wanderten wir durch Juraweiden mit ihren riesigen Fichten und den typischen Buchen, die im Kreis zusammenstehen. Daniel machte als dritter Wanderleiter das Schlusslicht. Gerade rechtzeitig brach beim Etang de la Gruère die Sonne zwischen den Wolken durch. Auf einem Baumstamm sitzend liessen wir uns von der Sonne wärmen und von der Schönheit dieses Hochmoors verzaubern. Bäume und Wolken spiegelten sich im typisch braunen Wasser des Torfsees. Beinahe wähnten wir uns in einer skandinavischen Landschaft. Anschliessend teilte sich die Gruppe. Wer ein Picknick dabei hatte, blieb noch eine Weile am See, wer Lust auf Beinschinken und Pommes hatte, machte sich auf den Weg zum Restaurant. Bald kam Wind auf. Die Wolken wurden dichter und es roch nach Regen. Auf dem Baumstamm wurde es langsam ungemütlich. Fröstelnd bewegten wir uns in Richtung Restaurant. Die warme Gaststube war allerdings überfüllt. Und der laue Kaffee im Garten reichte nicht, um sich aufzuwärmen. Der Wind pfiff um die Ohren, und es fielen die ersten Regentropfen. In der Gaststube servierte man gerade erst den Salat. Das konnte noch ewig dauern! Nach Absprache der Wanderleiter warteten die Picknicker nicht länger in der Kälte und nahmen den Weg nach Saignelégier unter die Füsse. Unter der Leitung von Daniel ging es flott voran. Gerade noch vor dem grossen Regen trafen wir am Bahnhof ein. Die RestaurantbesucherINNEN genossen derweil bei munterem Geplauder das währschafte Essen. Das hatte seinen Preis: anders als die genügsameren PantherINNEN bekamen sie auf dem Weg nach Saignelégier einen tüchtigen „Gutsch“ Regen mit. Der Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch, und auch die zahlreichen Gatter und Drehkreuze bei den Kuhweiden meisterten alle mit Bravour. Am Schluss waren sich beide Gruppen einig: Es war ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag. Herzlichen Dank an Arnold, Daniela und Daniel.

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