Bericht: Daniela Tognali

Fotos: Margrit Berger

Stresa und die Borromäischen Inseln

Gespannt warten wir frühmorgens um 6h45 auf der Schützenmatte auf den Dyslicar. Um 07.10 fahren von der Schützenmatte los Richtung Martigny. Nach der Begrüssung unseres Chauffeurs, Markus Kasper, geht es zügig über die Autobahn via Fribourg-Montreux zum Kaffeehalt nach Montreux. Die Sonne scheint und auch die Stimmung ist fröhlich und erwartungsvoll. In der Ferne erheben sich die Freiburgeralpen, die Sicht ist grandios. Lac de Gruyère…Lac Léman… Wunderbar strahlen uns die Dents du Midi entgegen.

Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli fahren wir der Rhone entlang, mit Sicht auf die vielen Weinberge, durchs Wallis bis zum Simplonpass. Die Strasse steigt ziemlich steil an und rechts von uns werden die Talschluchten immer tiefer. Über eine hohe eindrückliche Brücke gelangen wir auf die andere Talseite und erreichen die Passhöhe auf 2002 m Höhe. Ein weiteres «Naturwunder» ist die tiefe Gondoschlucht mit grossen vom Wasser polierten Felsbrocken.

Wieder im Tal geht’s auf der Autobahn Richtung Domodossola und weiter zum idyllischen Lago d’Orta (Lombardei) und zum Städtchen Orta San Giulio. Nach dem Mittagessen haben wir noch etwas Zeit, uns im kleinen Ort umzuschauen bevor es wieder zu unserem Bus zurückgeht und weiter nach Stresa (Piemont) wo wir nach einer schönen Fahrt um den 1490m hohen Mattarone bei unserem Hotel Bristol, direkt an der Seepromenade gelegen, ankommen. 

Am nächsten Tag ist ein Ausflug auf die Borromäischen Inseln (Isola Bella und Isola dei Pescatori) vorgesehen. Unsere Reiseführerin trifft uns vor dem Hotel und führt uns zur Schiffanlegestelle. Ein Privatboot fährt uns zuerst auf die Isola Bella, wo wir den Palazzo Borromeo mit seinen 20 Sälen besuchen. Wir durchqueren riesige Räume, pompös ausgestattet, darunter der Thronsaal, der Wappensaal und die Bildergalerie mit über 130 Gemälde (zum grössten Teil Kopien).  Sehr beeindruckend sind die 6 Grotten, die aus vielen kleinen, farbigen Steinen, zusammengesetzt wurden. Der Bau dieses Palastes dauerte 70 Jahre.
Weiter geht’s in den weitläufigen Garten mit dem «Teatro Massimo» als imposantem Monument. Zuoberst thront das Einhorn als Symbol der Familie Borromeo. Die vielen Blumen (Magnolien, Kamelien, Azaleen), Büsche und Bäume sind genau so beeindruckend. Ein becircendes Parfum liegt in der Luft, und stellt man sich unter einen Zitronenbaum wird man von dessen Duft eingehüllt.
Wir fahren mit dem Privatboot weiter zur Isola dei Pescatori, zu einem Mittagessen bevor die Rückreise beginnt. Dem Lago Maggiore entlang, durchs Valle Leventina zum Gotthardtunnel, durch den Seelisbergtunnel und via Luzern nach Bern.

An Marianne Mantel und Dysli Reisen herzlichen Dank, dass sie für uns diese schöne und interessante  Reise zusammen gestellt haben.

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