Bericht: Elisabeth Raaflaub und Carola Androwski

Fotos: Margrit Berger und Arnold Diemi

Sternwanderung Griesalp

Bericht der 1-Stern-Gruppe

«Es ist fast alles anders als in der Ausschreibung angekündigt» erklärt uns Sylvia beim Anmelden.  Dank der umsichtigen Rekognoszier-Arbeit des WLTP (Wanderleitertraumpaars) hat aber alles bestens geklappt, es war einfach nur wunderschön! Wie versprochen hat uns das Postauto in einer spektakulären Fahrt auf die Griesalp gebracht, dem Chauffeur ist es sogar gelungen uns mit Geschichten von Bären im Delta aus Steinen (Naturschutzgebiet) fast nach Kanada zu versetzten!

Gestärkt von Startkaffee im Hotel Griesalp wanderten  die 1-Stern-PantherInnen von Höhepunkt zu Höhepunkt: gemütlich wandernd, fotografierend, seltene Blumen kennen lernend, staunend und mit genügend «Schnuf» zum «lafere», picknickend auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung,  (viel  schöner als im Restaurant zu sitzen und  vorbestellte Menüs zu essen!), Apfelkuchen mit Sahne dann wieder im Restaurant Griesalp und nochmals eine abenteuerliche Fahrt mit dem Postauto zurück ins Tal ­­- alles war dabei! Zurück im Zug nach Bern hatten die 3-Stern-WanderInnen ebensolche Höhepunkte zu berichten.

Danke Sylvia und Ruedi, wir kommen wieder mit euch!

Bericht der 2+-Stern-Wandergruppe

Nachdem der Abstieg über den sogenannten Bärenpfad – steil und gefährlich – mit einem Abstieg durch die Schlucht ersetzt worden war, handelte es sich bei unserer um eine harmlose 2**+-Wanderung, wurde uns beruhigend erklärt. Es ging zwar immer noch 400 Meter runter – was sich auch kaum vermeiden liess, wenn man die abenteuerlich steile Busstrecke in Betracht zog, die wir mit grossem Vergnügen über das alpenländische Seemannsgarn unseres Buschauffeurs hinter uns brachten. Unnötig zu sagen, dass uns oben «Kaffee / Gipfeli» erwarteten…

Die Rundtour mit unserem Picknick am Bundsteg war wunderschön. Daniel und Heinz hatten das beste Wanderwetter bestellt, das man sich wünschen konnte. Ein strahlendblauer Himmel wurde von dekorativen Lämmerwölkchen begleitet, die sich anmutig um die, da oben doch recht schroffen, Gipfel schmiegten. Auf dem Rückweg zum historischen Hotel Waldrand-Pochtenalp wäre uns ein Panther beinahe abhanden gekommen, welche den besagten Bärenpfad weiter hinunter stieg als beabsichtigt war. Aber auch hier siegte die Wandererfahrung unserer beiden Wanderleiter: Der Verlust wurde sofort entdeckt und Heinz brachte sie sicher wieder auf den richtigen Weg zurück.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Schluchtenabstieg schlussendlich verweigerte, da ich nach zweieinhalb Stunden Wanderung bereits den natürlichen «Knieschnackler» hatte und froh war, zu zweit schwatzend, über die Strasse bis zum «Hexenkessel» absteigen zu dürfen.

Wunderschön war die Wanderung, lieber Dani und lieber Heinz! Und deine Geschichtchen über Land, Leute und Sagen, lieber Heinz, sind ein Highlight dieser Wanderungen. Ganz herzlichen Dank euch beiden!

 

 

 

 

 

 

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