Bericht:
Trudi Kummer

Fotos:
Margrit Berger, Daniel Megert

Von Nods nach Prés d’Orvin: Schwelgen im Blütenmeer

Wie bei ihm üblich, hat unser Wanderleiter am Sonntag vorher die Jura-Strecke nochmals quasi mit den Füssen und Knien seiner fragileren Kundschaft getestet und sich für einen tiefer gelegenen Weg entschieden, weil auf dem Tête de Ran noch Schnee lag. In Nods, dem neuen Ausgangsort, beglückwünscht nun Heinz Schweizer unseren zweiten Leiter, Daniel Megert, zur Premiere bei uns. Wir wandern den Aprilglocken entgegen und stehen bald im goldenen Blütenmeer; das Entzücken ist gross, so auch die Zahl der gezückten Handys. Am Rand einer Weide oben sehen wir eine Dame flach auf dem Bauch liegen. Ein Unfall?! Nein: Margrit am Fotografieren mit bester Perspektive! Ob grossflächig oder in kleinen idyllischen Inselchen unter Baumgruppen – die gelben Frühlingsblumen begleiten uns den ganzen Weg. Eine Scheune wird unser Picknickplatz, wie angenehm die sonnenwarme Holzwand und der Schutz vor der Bise! Arnold überrascht uns zu seinem „Schnapszahl – Geburtstag“ mit Rosé aus dem Rebberg seiner Familie, und Susanna ehren wir in Abwesenheit mit unserem wackligen Happy Birthday, auch sie zu einer „Schnapszahl“. Dann wandern wir nach Orvin hinab.
Bleibt eine gewichtige Frage: Wieso wird heutzutage auch bei den gelben Aprilglocken mit grosser oder kleinerer Trompete von Narzissen gesprochen, anstatt – wie es uns unsere Mütter gelehrt haben – nur bei den weissen mit orangem Kränzchen?! Google weiss es: Narcissus ist der Oberbegriff über alle alten und neuen Sorten. Im Dorf gibt es aus der Bäckerei „Brioche“ noch Kaffee und ein paar Köstlichkeiten, und dann fahren wir heimwärts. Heinz und Daniel, wir danken euch herzlich für diesen wunderschönen Blumentag!

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