Bericht: Heinz & Marianne Scherrer

Fotos: Yolande Burnod, Heinz Scherrer

Mit Umwegen nach Grimentz

Nach 08 Uhr fanden sich 10 Graue Pantherinnen und 2 Panther am Treffpunkt im Bahnhof Bern ein. Dort vernahmen wir, dass Micheline die Reise umdisponieren musste, weil auf der Strecke nach Lausanne mit Verspätungen zu rechnen war. Sie buchte also die Reservation um, und zwar durch den Lötschbergtunnel. Bern verliessen wir deshalb um 09.07 statt um 08.34 Uhr. Die Ankunftszeit in Grimentz änderte sich dadurch nicht. Hier hat Micheline einmal mehr ihr Organisationstalent bewiesen. Durch das enge, wildromantische und !kurvenreiche! Val d’Anniviers erreichten wir unser Ziel. Die Fahrkunst der Postauto-Chauffeure ist bewundernswert. Im Restaurant de Moiry, welches nicht weit von der Postauto-Haltestelle entfernt liegt, wurde uns in einem gemütlichen „Walliser-Stübli“ das Mittagessen serviert. Ein Teil tat sich an Raclette oder Käseschnitte gütlich, ein anderer am Tagesmenu (Filets de perches). Diejenigen welche Raclette assen, mussten aufpassen, dass sie nicht zu viel davon erwischten, denn die Serviertochter holte immer wieder die leeren Teller und brachte Nachschub. Das Personal war sehr freundlich und speditiv, und alle lobten das feine Essen. Leider war das Wetter nicht unbedingt so wie es im Juli zu erwarten ist. Es war regnerisch und oberhalb und unterhalb Grimentz lagen Nebelfelder. Dem schlechten Wetter zum Trotz spazierten wir noch durchs Dorf, welches sich durch typische Walliserhäuser mit reichem Blumenschmuck, vor allem Geranien, auszeichnet. Klar hat es, wie überall, neue Häuser. Diese sind aber immerhin so angepasst, dass sie nicht speziell auffallen. Zu bestaunen gab es auch den originellen Dorfbrunnen mit der Darstellung „«Combat des Reines» (Kampf der Eringer-Kühe), sowie die alte Mühle und Sägerei; von beiden ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Die Heimreise traten wir um 15.47 Uhr an, wobei dem vorgegebenen Fahrplan von Micheline nicht unbedingt nachgelebt wurde. Dies war auch gar nicht nötig, denn die Züge waren alles andere als überfüllt. Wer will bei diesem Wetter schon Wanderungen oder Ausflüge unternehmen! Die Reise war, wie üblich, sehr gut organisiert. Ganz herzlichen Dank an Micheline!

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