Bericht:
Heinz und Marianne Scherrer

Fotos:
Ursula Rausser

Mit dem GA-Klub auf die Griesalp

Alle 34 Teilnehmenden fanden sich am 19. Juli pünktlich um 8.20 Uhr am Treffpunkt im Bahnhof Bern ein, wo uns Ursula Rausser bereits erwartete. Dank reservierter Plätze im Zug konnten wir alle sitzen. Keine Selbstverständlichkeit, denn der Lötschberger füllte sich mehr und mehr. Bereits in Bern mussten viele Reisende stehen, auch in unserem reservierten Abteil. Nach Kiental/Tschingel fuhren wir mit dem Postauto am Tschingelsee entlang. Dieser entstand im Juli 1972 bei einem schweren Unwetter und nach einem Murgang. Heute sieht man vom See nichts mehr, da dieser durch Geschiebe der verschiedenen Bäche wieder verlandete. Anschliessend musste das Postauto auf einer Strecke von gerade einem halben Kilometer einen Höhenunterschied von 200 Metern bis zur Griesalp bewältigen. In einer engen Schlucht und dem Pochtenfall entlang schlängelt sich die Strasse in engen Kurven in die Höhe.
Um ca 10.00 Uhr erreichten wir die Griesalp. Ursula gab uns freien „Auslauf“ bis gegen Mittag. Die meisten hielten sich in der Umgebung der 5 geschichtsträchtigen Hotels auf, deren Ursprung in das Jahr 1904 zurückreicht. Die anderen streiften durch die Gegend und wagten sich sogar an einen teilweisen Aufstieg. Nebst der schönen Aussicht gab es in der Umgebung der Hotels verschiedene interessante Objekte zu entdecken. So drei kleine Holzhäuschen mit Namen Bärli, Murmeli und Rehli. Unten sind ein Vorraum, das Bad und die Küche. Darüber die Schlafgelegenheiten. Die Häuschen können gemietet werden. Sogar eine Wellnessoase gehört zu den Hotels, bestehend aus einem runden Abkühlbecken, einer Sauna und zwei hölzernen Bottichen, welche mit Holzöfen aufgeheizt werden können. Und siehe da, auch eine Dusche hat Ursula für uns organisiert. Nur mussten wir
rätseln, wo das Wasser angestellt und wie man darunter stehen soll.

Nach dem Apéro trafen wir uns vor dem Hotel Berghaus, wo uns ein Mittagessen serviert wurde. Es gab entweder Älplermagronen mit Apfelkompott oder Gemüsepiccata mit Limonenrisotto. Zum Dessert wurde eine Süssmostcreme gereicht. Um 14.30 Uhr besammelten wir uns wieder bei der Postautohaltestelle und fuhren mit einem Postauto nach Reichenbach.

Die Reise war äusserst interessant und sehr gut organisiert. Danke Ursula!

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