Bericht:
Eva Holl:

Fotos:
privat

Mehr Gerechtigkeit – auch für die Jungen

Dass ich mich nach meiner Pensionierung in irgendeiner Form engagieren würde, das hatte ich mir schon vor Jahren vorgenommen. In meinem beruflichen Alltag hatte ich es nämlich immer wieder mit Fragen der Chancengerechtigkeit, des Gesundheits- und des Umweltschutzes zu tun. Das weckte in mir den Wunsch, mich auch privat dafür einzusetzen, aber mir fehlte damals die Zeit dazu. Als man mich im vergangenen Jahr fragte, ob ich Interesse an der Mitarbeit in der Gruppe Altersgerechte Zukunft und im Vorstand hätte, kam mir das deshalb sehr gelegen.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Bern und lebe seither, mit kurzen Unterbrüchen in einer Vorortsgemeinde von Bern. Nach Abschluss der Wirtschaftsmittelschule holte ich die Matura nach und studierte Sprachen und Literatur in Bern und Paris und unterrichtete für kurze Zeit Deutsch und Französisch auf Gymnasialstufe. Später – ich hatte inzwischen geheiratet und meine Kinder waren schon etwas grösser – arbeitete ich in der Kommunikation und in der Projektfinanzierung von verschiedenen Nonprofit-Organisationen.
Ich interessiere mich für Politik, Philosophie und Psychologie und ganz allgemein für alle in allgemeinverständlicher Form präsentierten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Ein Leben ohne Musik in vielerlei Form mag ich mir nicht vorstellen. Daneben gehe ich gerne wandern und schwimmen, ich liebe die Natur und lasse mich leicht von (den meisten 😉) Tieren und Pflanzen verzaubern.
Bereits seit der Geburt meiner Kinder und zunehmend wieder in den letzten Jahren beschäftigen mich gesamtgesellschaftliche Fragen wie etwa unsere Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen: Wie sieht die Welt aus, die wir unseren Kindern und Enkelkindern zurücklassen? Was können wir Seniorinnen und Senioren bewegen, wie unsere Erfahrung einbringen? Ich hoffe, darauf noch die eine oder andere motivierende Antwort zu finden.

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