Bericht: Dorothea Trachsel

Fotos: Arnold Diemi, Margrit Berger

Jaunbachschlucht / Gorges de la Jogne

Dem Trubel der Verirrungen der Corona Krise geschuldet, hat Dorothea Trachsel einen verschollenen Bericht der Wanderung durch die Jaunbachschlucht ausgegraben, welche am 21.Oktober 2020 stattfand. Diesen Bericht veröffentlichen wir nun etwas spät, wofür wir uns bei den teilgenommen Pantherinnen und Panther entschuldigen. Schliesslich sind auch noch Bilder von der Wanderung aufgetaucht, dank eines bestens organisierten Bilder Archivars namens Arnold…

Hier nun der Bericht von Dorothea!

17 Maskierte reisen via Fribourg und Bulle nach Charmey. Grund: Wanderlust. Eingelaufen wird schon in allen 3 Bahnhöfen.

Das Anfangskaffee genehmigen wir uns beim ‹Le Pâtissier de l’Hôtel Cailler›. Sehr sympathisch. Dann aber los! Sehr bald befinden wir uns auf wunderschönem Naturweg. Wir laben uns am Herbstwald und linkerhand am Anblick des  ‹Lac de Monsalvens›. Der Wasserstand ist allerdings tief. Wir überqueren Brücken, als erstes eine Hängebrücke, durchlaufen kurze, aber dunkle Tunnels und erreichen schliesslich die ‹Barrage de Monsalvens›.  Ein Riesengegensatz: links der jetzt gross wirkende, ruhige See, rechts weit unten der wilde Jaunbach, gesäumt von schroffen Felsen.

Hier Picknick. Ist’s etwa eine Henkersmahlzeit? Vor der Fortsetzung warnen nämlich 2 grosse Schilder vor ‹Steinschlag› und ‹Flutwellen›. Aber nix da! Wir steigen in die wunderschöne, romantische, wilde Schlucht hinunter. Da man gut auf den Pfad achten muss, hält man immer wieder inne, um die eindrückliche Umgebung mit den farbigen Wäldern im Hintergrund ‹einzusaugen›.

Nach dem letzten Tunnel gibt es ein jähes Erwachen. Eine grosse Menge parkierter Autos erwartet uns dort. Jänu. Nach kurzem Strassenabschnitt können wir wieder auf einen Wanderpfad fliehen. Weit entfernt erblicken wir unser Ziel: Schloss Greyerz.  Die jetzige Wanderstrecke ist ebenfalls abwechslungsreich und schön. Als wir die Kapelle ‹Notre-Dame des Marches› passieren, entdecken wir an einer Mauer mindestens 1000 asiatische Marienkäfer. Zwar herzig, aber die Menge…

Eine Weile führt uns der Weg der Saane entlang, danach – direkt vor unserem Ziel – muss eine sehr lange Treppe erklommen werden. Oben setzen sich 3 (eine davon ich) ab, weil sie möglichst bald ‹La Maison du Gruyère› am Bahnhof erreichen wollen. Doch ohje, sie machen unfreiwillig einen 45minütigen eher unschönen Umweg und erreichen das Restaurant deutlich später als die Gruppe. Zum Glück ist trotzem genügend Zeit für tolles z’Vieri (Doppelrahm usw).

Nach geglückter Heimreise und beglückt erreichen wir am Abend Bern. Herzlichen Dank an Heinz und Yolande!

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