Bericht:
Ruth Aegler

Fotos:
Micheline Byrde

GA-Reise an den Lac Sauvabelin

Pünktlich trifft eine Pantherin nach der anderen beim «Treff» ein – maskiert von der Nase bis unters Kinn. Doch über den Masken strahlende Augen, mit Vorfreude auf unser ReisIi. Via Freiburg geht’s der Waadt entgegen unter munterem Geplauder, das aber verstummt als sich vor uns der Blick öffnet auf den grössten Binnensee Europas, unseren Genfersee oder Lac Léman. Atemraubend die Stimmung. Das Zusammenspiel des tiefblauen, wolkenlosen Himmels mit den Lichtreflexen des kristallklaren Wassers, am Horizont verschmelzend mit den französischen Alpen. Grüne Rebberge säumen das Schweizer Ufer. So viel Schönheit lässt still werden.

Den Namen «LAC LEMAN» verdankt der See einer Iängst vergangenen keltischen und später römischen Besiedlung. LEMAN hatte für die damalige BevöIkerung die Wortbedeutung SEE, den später die Römer als Eigennamen übernahmen und das lateinische Wort LACUS = See voranstellten. Also ganz einfach der SEE-SEE! Wir erreichen Lausanne, und dann geht es schnurstracks mit der kürzesten Metro der Welt (7.8km) wenige Stationen in die Höhe, dort Wechsel in einen Lift, noch einmal in die Höhe, da einen Bus besteigend, der uns in wenigen Minuten zu unserem Ziel, dem Lac Sauvabelin führt. Ein künstliches Seeli, das zu Ende des 19. Jh. zum Schlittschuhlaufen angelegt wurde. Die Natur hat aus dem künstlichen Seeli ein romantisches gemacht, Schilf, Wasserlilien und Seerosen haben das Wasser erobert, für Fische, Enten und Vögel eine Oase. Die Temperatur ist inzwischen auf 30o gestiegen und ein kleiner Spaziergang auf schattigem Waldweg tut allen wohl, bevor wir uns in der «Pinte de Sauvabelin» am See-Ufer zu einem reichlichen Zmittag niederlassen. Gut genährt bestreiten wir dann gegen 15 Uhr unsere heisse Heimreise mit grossem, herzlichem Dank an Micheline, die alles so wunderbar vorbereitet hat.

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