26. April 2018

Bericht von:
Ruth Aegler

GA-Klub Ausflug auf die Lueg-Kaltacker am 26. April 2018

Nach einer kurzen Fahrt mit der Eisenbahn verliessen wir den Zug in Burgdorf und freuten uns auf den Frühling – auch ohne Sonne – im Emmental. Wir wurden nicht enttäuscht. Der örtliche Autobus nahm schneidig die Kurven in die Höhe und bei jedem Rank öffnete sich dem Blick eine neue Idylle auf tiefe «Chräche « und saftig-grüne «Höger».  Kühe und Ziegen liessen ihre Glocke und Treichel leise zu uns herüberläuten aus den Matten, in denen Obstbäume ihre volle Blütenpracht stolz zum Himmel reckten. Das Bild einer friedlichen, heilen Welt.

Und darin eingebettet immer wieder die alten typischen Emmentaler Bauernhöfe bestehend aus dem Haupthaus mit seinem riesigen Walmdach unter dem die Bauernfamilie mit Gesinde wohnt, im hinteren Teil das Vieh und im oberen Teil die Heu -und Strohbühne hat. Dazu gehört das Stöckli, in welches die Eltern zogen, wenn Sie dem jüngsten Sohn den Hof vermachten. Und in einer sicheren Distanz das Spycherli, das bei einem eventuellen Brand im Haupthaus von Feuerfunken verschont blieb. Im Spycher hortete der Bauern seine Schätze und Kostbarkeiten wie z.B. auch Saatgut für einen Neubeginn.

Wir erreichten die Lueg und hatten Zeit für eine Kaffee-Pause im Restaurant.

Das «Grossereignis» hatte Ursula Rausser für den Schluss aufbewahrt. Auf der Rückfahrt wurde noch einmal ein Halt eingeschaltet. Im Hirschen im Kaltacker erwartete uns im tiefen Gewölbekeller des Restaurants bei Kerzenschein ein Apero und anschliessend in der heimeligen Gaststube ein feines, sehr mundendes Zmittag, welches mit Liebe ausgesucht, mit Sorgfalt zubereitet und grosser Freundlichkeit serviert wurde.

Herzlichen Dank, liebe Ursula, von uns allen.
Hier einige Fotoimpressionen von Micheline Byrde:

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