Bericht:
Marianne und Heinz Scherrer

Foto:
Ursula Rausser

GA-Klub auf die Bettmeralp

Pünktlich um 08.20 Uhr besammelten wir uns am 26. Februar beim Treffpunkt im Bahnhof Bern. Von den 12 angemeldeten Personen kamen jedoch nur 11. Der „Lötschberger“ brachte uns durch den alten Tunnel nach Brig, wo wir in die Matterhorn Gotthard Bahn umstiegen. In Betten gab es nochmals einen Wechsel in die Luftseilbahn Bettmeralp. Diese war tief verschneit. Auf der Strasse lagen immer noch 60 bis 70 cm Schnee. Wegen der warmen Witterung war der Fussmarsch von zirka 500 Metern ins Hotel Restaurant Panorama etwas mühsam. Der Schnee war bereits ziemlich sulzig. Zudem musste man die nicht so breite Strasse mit den Skifahrern und den massenweise zirkulierenden Schneetöffs (autofreies Dorf!) teilen. Da wir relativ früh waren, setzten wir uns im Vorgarten des Restaurants an die Sonne und genehmigten uns einen Apéro.
Plötzlich tönte es hinter uns: „Sälü zäme. Han ig nech doch no gfunde“. Es war Therese, welche in Bern am Treffpunkt gefehlt hatte. Es stellte sich heraus, dass sie irrtümlicherweise bereits um 07.20 im Bahnhof Bern war und uns vergeblich suchte. Sie nahm den nächsten Zug und traf halt erheblich früher auf der Bettmeralp ein. Sie benutzte die Zeit für einen Marsch auf die Riederalp und zurück.

Nach längerem Magenknurren, das „Zmorge“ lag doch schon eine Weile hinter uns, mundete das Menu umso besser. Es gab für die meisten Schweinsbratwurst mit Rösti und für die anderen eine Käseschnitte. Später verteilten sich alle grüppchenweise im Dorf. Mit Ursula stiegen wir im Dorf noch etwas weiter hoch und landeten im Q-Stall, einem Restaurant in einem Minichalet. Natürlich hielten wir – ausgenommen Ursula – Ausschau nach einem „Kuhstall“. Dort genehmigten wir uns einen Kaffee (mit natürlich). Das schöne Wetter und die grossartige Aussicht, vor allem auch auf das Matterhorn, liessen den Tag leider viel zu schnell vergehen. Schon bald mussten wir an die Rückreise denken. Liebe Ursula, danke für die gute Organisation. Und das Wetter! Es riecht verdächtig nach einem Draht zum Petrus.

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