Bericht:
Carola Androwski

Fotos:
Züsi Widmer

Enea Baummuseum – ein Gnadenhof für Bäume

Marianne Mantel, Organisatorin des Ausflugs, hatte ganze Arbeit geleistet:
Bei schönstem Sommerwetter und bester Laune brachen 20 graue Panther*innen im Car in die Ostschweiz auf. Nach einer «Gipfelpause» im Hotel Krone in Aarburg ging es weiter zum Mittagessen im Gasthaus Seefeld in Hurden. Es wurde viel gelacht und noch mehr geredet – von Lebensgeschichten über Kontinente hinweg, über vergangene Ausflüge und ihre Nachwirkungen bis zu Hochmoorbohrungen in Georgien. Von gutem Essen und Kaffee gestärkt, erreichte die Gruppe schliesslich das Enea Baummuseum. Schon der Eingang ist spektakulär – ein japanisch anmutender moderner Empfangsbereich gibt den Blick frei auf einen wunderbaren Seerosenteich mit Skulptur- und Baumbesatz. In einer einstündigen Führung erläuterte die kompetent-charmante Landschaftsgärtnerin Geschichte und Aufgabe des seit 2010 für Besucher zugänglichen Parks. «Dieser wunderschöne alte Baum darf nicht sterben!» war der Initialgedanke hinter diesem einmaligen Museum. Über 50 Bäume von 25 Arten aus den verschiedensten Teilen der Schweiz fressen zurzeit ihr «Gnadenbrot» auf dem 75 000 m2 grossen Gelände. Ältestes Mitglied der Versammlung ist ein japanischer Ahorn von 1881, dicht gefolgt von einer 120-jährigen Rosskastanie, die auf einem Glarner Marktplatz als Anschlagbaum genutzt wurde und der Dorferneuerung weichen musste. «Damit sich die Bäume nicht so ausgestellt fühlen», werden sie durch Garden Follies, Büsche und blühende Pflanzen, und seit 2013 auch durch Skulpturen, wie «Animello», das Seelentierchen, bunte Riesenpilze und den zeichnenden Tintenfisch ergänzt. Mit einem Zen-Gefühl im Herzen machte sich die Gruppe schliesslich auf den Rückweg. Vielen Dank, Marianne, für dieses unvergleichliche Erlebnis!

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