Bericht:
Ruedi Hösli

Fotos:
Ursula Hürzeler

Die Herrin der Zahlen mit dem Lampenfieber

Ruedi Hösli zum Rücktritt von Ursula Däppen

Liebe Ursula
Das Rednerpult ist nicht dein Lieblingsmöbel. Und schlaflose Nächte machte dir gelegentlich auch das Mikrofon – Deine Welt sind der Computer und vor allem Zahlen, Buchungen, Rechnungen. Deine Hauptaufgabe war es, zur Kasse von Graue Panther Bern Sorge zu tragen.

Wenn du an der GV die Rechnung und das Budget präsentiertest, merkten die Mitglieder nichts von deiner Hassliebe zum Rednerpult. Souverän stiegst du auf deinen Schemel und brachtest deine Anträge klar und verständlich vor. Sämtliche Anträge wurden einstimmig angenommen.

2011 hast du das Amt der Finanzfachfrau mit viel Respekt angetreten. Dank der guten Einführung durch Hansruedi Jüni hast du dir das nötige Wissen rasch angeeignet. Die Revisoren Fritz Kunz, Walter Stauffer, Christian Zimmermann, Werner Hoffmann und Heinz Schweizer lobten deine in jeder Beziehung seriöse Arbeit.

Bei Unstimmigkeiten in der Rechnungsführung suchtest du hartnäckig den Fehler. Die Rechnung von Graue Panther Bern stimmte bis auf den letzten Rappen.

Im Vorstand diskutiertest du aktiv mit. Ein besonderes Anliegen war es dir, dass unsere Veranstaltungen auch für Mitglieder mit schmalem Budget bezahlbar sind.

In der Arbeitsgruppe Altersgerechte Zukunft halfst du bei der Programmgestaltung und der Suche nach Referentinnen und Referenten mit. Du standest beim Eingang und freutest dich über die Zehnernötli, die von den Nichtmitgliedern in die Kasse flatterten. Noch mehr freutest du dich über spontane Anmeldungen von Neumitgliedern.

Die von dir organisierte Besichtigung deines früheren Arbeitsortes, der Strafanstalt Witzwil, hinterliess bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck.

Liebe Ursula, du hast mitgeholfen, den Verein Graue Panther Bern lebendig und farbig zu gestalten. Wir danken dir dafür dafür ganz herzlich.

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