Bericht: Ursula Rausser

Fotos: zur Verfügung gestellt

Der Rückblick – Jahresbericht 2021

Corona regiert noch immer, doch wir konnten – vor allem in der zweiten Jahreshälfte – trotzdem viele Anlässe durchführen. So die Winterwoche in Pontresina und die Wanderwoche im Baselbiet. Auch das Jubiläum «30 Jahre Graue Panther Bern» am 1. Juli konnte wie geplant bei schönem Wetter im Römerhof stattfinden. Die GV mussten wir allerdings vom April auf den Juni und dann sogar ein zweites Mal auf den September verschieben.

Ressort Regelmässige Anlässe: Alle «Ciné soir’s» mussten anfangs Jahr annulliert werden, ebenso die Strickhöcke. Nicht stattfinden konnten zum Beispiel auch das Treberwurstessen und einige Sonntagsessen. Die GA-Ausflüge konnten ab Juni wieder durchgeführt werden. Das Freitagsjassen haben wir wegen mangelnder TeilnehmerInnen zugunsten eines zweiten Montagsjassens in den Wintermonaten aufgehoben. Den Willkommensapéro für Neumitglieder im Frühjahr mussten wir auf den Herbst verschieben. Endlich, im Herbst, war es unter strengen Vorgaben wie 3G, 2G, 2G+, wieder möglich, aktiver zu werden. So haben wir das Jassturnier auf den Sommer verlegt und konnten bei warmem Wetter unter den Bäumen des Restaurants Seidenhof spielen (ein paar TeilnehmerInnen mehr hätten gut Platz)! Die Referatereihe der Gruppe Altersgerechte Zukunft (AGZ) von 2020 konnte vollumfänglich auf den Zyklus 2021 übernommen werden und fand zum ersten Mal im «Träffer» in der Schosshalde mit jeweils 50 und 70 Teilnehmenden statt. Eine Première war dabei, dass wir im Anschluss von «Humor trotz(t) Alter» zusammen mit Gästen von Collegium60+ über das Gehörte und Gesehene diskutierten! Ob wir auch in diesem Wintersemester einen Referatezyklus durchführen können, hängt davon ab, ob noch 2 – 3 HelferInnen für die Organisation und Durchführung gefunden werden. Interessierte melden sich bitte bei der Präsidentin.

Ressort Unregelmässige Anlässe: Auch hier mussten in der ersten Jahreshälfte die meisten Veranstaltungen abgesagt bzw. verschoben werden. Stattfinden konnte z.B. der Besuch des Baummuseums in Jona, der Vogelwarte Sempach, der Aareschlucht bei Nacht. Auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben wir die 4-tägige Carfahrt in die Auvergne in Frankreich. Endlich, ab Juni konnten wir die meisten Ausflüge wieder nach Programm durchführen.

Ressort Wandern, Bummeln: Bei den Wanderungen sieht es besser aus. Etliche wurden dank der Flexibilität der WanderleiterInnen den Covid-Regeln angepasst, indem zum Beispiel in zwei Gruppen gewandert und das Essen, auch bei schlechterem Wetter, nach draussen verlegt wurde. Annullieren mussten wir ein paar Bummel, und leider gab Micheline Byrde nach langjährigem Einsatz die Leitung der Bummel Ende Jahr ab. Erfreulicherweise haben wir bereits eine Nachfolge gefunden. Von 34 Wanderungen mussten nur 5 abgesagt werden, und die durchschnittliche Teilnehmerzahl betrug 15 Personen pro Wanderung.

Personelles

Anzahl Vereinsmitglieder Ende 2020  409
Anzahl Vereinsmitglieder Ende 2021  396
Ausgetreten per Ende 2021  33
Eintritte per Ende 2021  25
Verstorben per Ende 2021  4

 

Vorstand

Der Vorstand hat 11 Sitzungen durchgeführt und dabei die organisatorischen Abläufe des Programms koordiniert. Einige Sitzungen wurden wegen des Lockdowns per Zoom abgehalten.

Ursula Hürzeler ist auf diese GV hin als Redaktorin des «Uf em Sprung» zurückgetreten. Die Nachfolge hat Carola Androwski unter kundiger Einführung der Vorgängerin bereits angetreten. Wir sind Ursula Hürzeler überaus dankbar für die jahrelange, sehr schöne Herausgabe des Sprungs und die gute Zusammenarbeit. Als Präsidentin seit 1.5.2018 schaue ich auch dieses Jahr auf ein spannendes und corona-durchzogenes Jahr zurück. Die Enttäuschung und Frustration über die vielen quasi vergeblichen Vorbereitungen, Abklärungen und Rekognoszierungen waren gross. Doch konnte ich in der zweiten Jahreshälfte zusammen mit euch wieder Mut und Kraft schöpfen aus den vielen schönen Erlebnissen, die es trotzdem gab. Es macht grosse Freude, ein Teil davon zu sein.

Ausblick 2022

Auch in diesem Jahr werden der Vorstand und die Chargierten von Graue Panther Bern ihre ganze Kreativität dafür einsetzen, um unseren Verein lebendig und spannend zu erhalten. Das Jahr 2022 wird jedoch auch ein «Sparjahr» werden, müssen wir doch unsere finanzielle Situation neu überdenken und einige Massnahmen treffen. Diese sind zum Teil schon eingeleitet und werden beim einen oder anderen Anlass auch sichtbar werden. Der Sprung wird etwas dünner werden. Wir sind jedoch überzeugt, die Situation in absehbarer Zeit wieder in ein positives Resultat wandeln zu können. Mein herzlicher Dank geht an den Vorstand, an alle weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und an alle treuen Mitglieder. Chömet mit üs guet dür z Jahr 2022 – mir fröie üs!

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